X-Wing, Traveller und der OGLL: ein Monatsrückblick

Heyho,

die vergangenen Wochen sind aus nerdiger Sicht echt spannend gewesen. Vieles ist passiert, wenig davon ist aber aufgeblasene Blogbeiträge wert – also ist es Zeit für einen meiner seltenen Gesamtrückblicke.

Aus Blogsicht ist vor allem unser OGLL-Contest erwähnenswert. Der gute Tarin und ich haben ihn ausgerichtet, unterstützt von unseren Jurymitgliedern und den anderen Owlbear-Blogger Christoph und Poeschi. Neun Einsendungen kamen beisammen, was uns wirklich gefreut (und ein bisschen überrascht) hat. Zurzeit werten wir die Einsendungen aus; am 15. Januar wird dann das Ergebnis verkündet. Außerdem diskutieren wir im Moment, wie wir mit den Einsendungen weiter verfahren – also, wie sie veröffentlicht werden sollen. So “nebenbei” habe ich auch noch meinen Beitrag für die Secret Santicore-Aktion fertig gestellt.

X-Wing-Action

Mitte Dezember habe ich am “Kessel Run“-Turnier im Böblinger Fantasy Strongpoint teilgenommen: Gespielt wurde das neue X-Wing-Miniaturenspiel. Das Besondere an dem Turnier war, dass es neue Spielmodelle zu gewinnen gab, die noch gar nicht veröffentlicht sind. Wir waren nur eine kleine Truppe, vier Spieler fanden sich zusammen.

Das X-Wing-Miniaturenspiel

Das X-Wing-Miniaturenspiel: Die neuen Modelle im Turnier-Einsatz in Böblingen.

Neben Tobi Nummer eins, mit dem ich mich schon vorab verabredet hatte und der mir netterweise ein paar X-Wing ausborgte, spielten Alex und Tobi Nummer zwei mit, letzterer Mitorganisator der grandiosen Auryn-Conreihe. Marcus von den Söhnen Sigmars hat das Turnier top organisiert. Ich wusste vorher gar nicht, dass einer dieser freundlichen Podcaster hier aus der Ecke kommt – die Welt ist eben doch ein Dorf!

Ich habe mein erstes Spiel gegen Tobi Nummer zwei verloren. Es war ein Mirrormatch: Rebellen gegen Rebellen. Obwohl ich mit vier X-Wing antrat und mein Widersacher nur drei Maschinen flog (zwei X-Wings und ein Y-Wing), konnte er mich am Ende niederringen. Hier wurde sichtbar, dass es manchmal doch nicht schlecht ist, auf einen X-Wing zu verzichten und stattdessen mit stärkeren Piloten und Sonderfähigkeiten zu arbeiten.

Das Spiel um den dritten Platz gegen Alex gewann ich ziemlich unverdient, denn er spielte klar besser. Gleich zu Beginn verkalkulierte ich mich bei den Bewegungsaktionen und meine X-Wing flogen ineinander, beziehungsweise knallten auf die zahlreich vorhandenen Asteroiden. Es sah eine ganze Weile so aus, als ob Alex’ Tiefighter-Schwadron, angeführt von Darth Vader höchstpersönlich, mich fertig machen würde. Warum ich am Ende doch gewann, weiß ich bis heute nicht so richtig, aber plötzlich hatte Alex nur noch zwei Maschinen von einstmals sechs auf dem Feld und zwar genau vor der Nase meine X-Wing, die dann kurzen Prozess mit den Imperialen machten. Eine  Analyse nach dem Spiel ergab, dass Alex in der vorletzten Runde wohl aus Leichtsinn ebenfalls noch ein, zwei Manöverfehler gemacht hatte; auch waren mir die Würfel mehr als hold.

Gezeigt hat sich: Die Manöver im Griff zu haben uns seine Flieger klug zu bewegen, ist bei diesem Spiel die halbe Miete! Im Finale standen sich die beiden Tobis gegenüber, die sich mit den neuen Modellen bekriegten. Viel kann ich über das Spiel allerdings nicht sagen, da ich nur die letzten Minuten verfolgt habe. Zum Schluss jedenfalls gewann “Tobi Nummer eins”, er durfte sich als erster ein Modell aussuchen und entschied sich, natürlich, für den Millenium-Falken. Schön war indes, dass niemand leer ausging. Da es vier Preise gab, und wir zu viert waren, erhielt jeder einen Preis. Ich selbst nahm den A-Wing mit nach Hause.

Weihnachtshelden

Mein persönlicher Weihnachtsheld ist übrigens Roland von Sphärenmeister-Spiele. Eine halbe Woche vor Weihnachten meinte meine herzallerliebste Kerstin nämlich, dass sie nun doch endlich wisse, was sie sich wünsche: Und zwar das aktuelle Unknown Armies-Regelwerk. Kriegt man nur leider nicht überall zu jeder Zeit. Also habe ich den Roland angemailt und ein bisschen gebettelt: Und am nächsten Tag hat er es gleich rausgeschickt, so dass es pünktlich am 24. unter dem Tannenbaum liegen konnte. Danke noch einmal!

Traveller, schraffiert

Traveller-Karte

Selbstgebastelte Karte der Spinwärts-Marken (noch nicht ganz fertig).

So, und nun? Grade ist es ruhig, alle sind bei ihren Eltern oder im Urlaub und gezockt wird wenig – zuletzt am Samstag vor Weihnachten das Civilisation-Brettspiel und Kingdom Builder. Dafür tue ich nun etwas, was ich schon lange vorhabe: Ich bereite eine Traveller-Kampagne vor. Dazu ein kleiner Tip: Wenn Ihr die einzelnen Subsektoren-Karten aus dem Spinwärts-Marken-Band kopiert, braucht Ihr nur noch Schere und Klebstoff und Ihr könnt sie ganz wunderbar zu einer großen Sektoren-Karte zusammenfügen. Ich habe die einzelnen politischen Bereiche (Imperium, Schwertwelten, Zhodani-Konsulat) mit Buntstiften schraffiert, wird alles viel übersichtlicher so. Alternativ könnt Ihr natürlich auch hier ausdrucken. Ums zusammenkleben kommen Leute mit Standard-Drucker aber wohl eher nicht.

So, nun brauche ich nur noch ein paar Mitspieler! Der Tobi Nummer eins hat schon Interesse angemeldet – seinen Millenium-Falken darf er allerdings nicht mitbringen!

Das war es erst einmal wieder von mir. Ich wünsche Euch allen, auch im Namen des restlichen Owlbear-Teams, einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Viele Grüße, der Joni

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